Die Stadt Hanau begrüßt die vom Bund vorgestellte Sozialstaatsreform, mit der Bund, Länder und Kommunen 26 Vorschläge erarbeitet haben, um den Sozialstaat einfacher, digitaler und transparenter zu gestalten – ohne Leistungskürzungen und bei gleichbleibendem Schutzniveau. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri betont, dass die Reform zentrale kommunale Herausforderungen adressiert, etwa zu komplexe Verfahren, zu viele Schnittstellen und Verständlichkeitsprobleme, und dass klare Regeln sowie weniger Bürokratie vor Ort konkret helfen. Hanau hebt den Fokus auf bessere Verzahnung, klare Zuständigkeiten und digitale Zugänge hervor und sieht sich durch die Reform gut aufgestellt. Mit der Kreisfreiheit zum 1. Januar 2026 hat die Stadt neue Aufgaben in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik übernommen; das Leuchtturmprojekt „Haus rund um das Erwerbsleben“ soll als Neubau verschiedene Behörden und Angebote unter einem Dach bündeln und kurze Wege ermöglichen. Bereits heute arbeitet das Sozialforum in der Innenstadt vernetzt: Sozialamt, Hanauer Jobcenter und Amt für Wohnhilfen und Rentenangelegenheiten kooperieren, künftig kommen die Bundesagentur für Arbeit und Bildungs- und Qualifizierungsangebote der Volkshochschule hinzu. Bieri: „Was auf Bundesebene angestoßen wird, setzen wir konkret um.“ Pressekontakt: Dominik Kuhn, 06181 / 3000 6069.
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