Hanau führt neue Katastrophenschutzbehörde ein, stärkt Koordination 🚨🛡️

Hanau hat bei der Willkommensveranstaltung der neu gegründeten Unteren Katastrophenschutzbehörde betont, dass die Stadt dank der neuen Strukturen auch künftig auf besondere Lagen schnell und koordiniert reagieren und die Bevölkerung bestmöglich schützen will. Seit dem 1. Januar übernimmt Hanau als kreisfreie Stadt entsprechende Zuständigkeiten und Abläufe im Auftrag des Landes Hessen. Der zuständige Verwaltungsstab der Stadt sowie die Katastrophenschutzeinheiten ASB, DRK, DLRG, Johanniter und Feuerwehr Hanau stellten ihre Kompetenzen vor; Sean Heesch hob das enge, vertrauensvolle Zusammenspiel aller Beteiligten als Grundlage für zügigen und entschlossenen Einsatz im Ernstfall hervor. Die Neugründung baut auf dem bewährten Krisenmanagement der Stadt auf, das sich bereits bei Großbränden, dem Anschlag am 19. Februar 2020, der Covid‑Pandemie sowie der Aufnahme und Versorgung Geflüchteter bewährt hat, und richtet sich auch an wachsende Anforderungen durch Klimawandel, Extremwetterlagen und Kampfmittelfunde aus. Hanaus Bürgerinnen und Bürger können sich laut Stadträtin Isabelle Hemsley darauf verlassen, dass Sicherheit oberste Priorität hat, und man Wert auf professionelle Zusammenarbeit, fortlaufende Optimierung der Strukturen und eine gute Vorbereitung legt. Im Vorfeld der Kreisfreiheit hat die Stadt gesetzliche Grundlagen wie HBKG, HGO und das katastrophenschutzbezogene Konzept des Landes Hessen herangezogen und plant weitere Personal- und Technikaufstockungen; langfristig soll die Aufstellung dem Katastrophenschutzkonzept Hessen entsprechen. Der Magistrat arbeitet zusätzlich an einer überarbeiteten Dienstanweisung für den Krisen- und Verwaltungsstab, um adaptiv und rechtssicher handeln zu können, und setzt auf fortlaufende Personalbedarfsplanung sowie Prozesssicherung; Ansprechpartner für Rückfragen ist Dominik Kuhn (06181 3000 6069).

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