Vodafone hat in Hanau eine neue Mobilfunkstation in Betrieb genommen und damit ein Funkloch in der mobilen Breitbandversorgung geschlossen. Rund 3.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste profitieren dadurch erstmals von der 5G- und LTE-Verbindung, die Notrufe besser orten und Warnmeldungen des Katastrophen-Warnsystems Cell Broadcast schneller verbreiten kann. Die Eröffnung der Station markiert die nächste Ausbauphase des Infrastruktur-Projekts „Mobilfunk für den Main-Kinzig-Kreis“, das bis Mitte 2026 insgesamt vier weitere Bauprojekte vorsieht. Im Landkreis betreibt Vodafone derzeit 122 Mobilfunkstationen, davon 114 LTE und 76 5G, wodurch 89,1 Prozent der besiedelten Gebiete bereits 5G-Geschwindigkeit erhalten. In der nächsten Phase sollen die restlichen 46 Stationen ohne 5G nachgerüstet werden, sofern baulich machbar; konkret ist unter anderem ein 5G-Upgrade der Funkstandorte in Erlensee geplant und in Bruchköbel werden zwei Neubaustandorte in Betrieb genommen. Vodafone-Technikchefin Tanja Richter betont, Mobilfunk sei Lebensqualität und Infrastruktur zugleich, und der Ausbau schließe Funklöcher, um die mobilen Datenautobahnen vor Ort weiter zu stärken.
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