Schloss Philippsruhe eröffnet zwei Dauerausstellungen Migration sichtbar 🌍🏛️

Ab Freitag, 30. Januar, eröffnen im Schloss Philippsruhe zwei Dauerausstellungen auf rund 500 Quadratmetern: eine Narration zur Welt des Papiertheaters und eine Darstellung der Hanauer Neustadt. Die Neustadt-Ausstellung macht Migration als Motor der Stadtgeschichte sichtbar; der Zuzug habe Hanau Wohlstand und Ideenreichtum gebracht, betont Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Das Papiertheatermuseum erinnert an 200 Jahre Tradition und die UNESCO hat das Papiertheaterspielen 2021 als immaterielles Kulturerbe anerkannt; die neue Dauerausstellung zeige Genese und internationale Bezüge der Theater, Verlage und Spielenden. Die Eröffnung sei ein weiterer Meilenstein der inhaltlichen und baulichen Erneuerung von Schloss Philippsruhe: Sanierungsmaßnahmen an Zaun, Fassade und Marstall, die Einrichtung der Sektion „Hanauer Moderne“, ein mehrsprachiger Mediaguide sowie Infrastrukturmaßnahmen wie WLAN, Besucherleitsystem, Fahrstuhl und Restaurierungen—unter anderem der Löwen im Außengelände und des Muranoglasleuchters im Annazimmer—wurden durch Fördermittel realisiert. Bund und Kulturministerien hob Weimer mit zwei Millionen Euro als Zeichen für Stärkung kultureller Infrastruktur hervor. Museumsleiter Häfner verweist auf sechs Highlights unter einem Dach, darunter das Mitmachmuseum GrimmsMärchenReich, die historische Beletage und die Galerie im Dachgeschoss; wechselnde Ausstellungen wie „Entdecke Georg Cornicelius“ ergänzen das Angebot. Öffnungszeiten: Di–Fr 10–17 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr; Eintritt sieben Euro, ermäßigt fünf Euro, Kinder bis 18 frei. Infos unter museen-hanau.de.

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