Die SPD Hanau begrüßt die Suche nach einem passenden Namen für das Schulzentrum Hessen-Homburg. Der Name verweist auf die ehemalige Hessen-Homburg-Kaserne, benannt nach Georg Christian von Hessen-Homburg, der im 17. Jahrhundert als Söldnerführer in spanischen und französischen Diensten stand; dieser Bezug sei historisch belastet. Ute Schwarzenberger betont: „Dieser Name mit seinen kriegerischen Erinnerungen hat nichts mit einer neunzügigen kooperativen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Hanau zu tun.“ Die Beteiligung der Schulgemeinde an der Namensgebung sei ein wichtiger Impuls, und man dankt dem Schuldezernenten für diesen Vorschlag. Hanau investiert in moderne Bildungsstrukturen; der Haushalt 2026 sehe 33 Millionen Euro für den Neubau vor. Das Namensverfahren soll demokratisch erfolgen: Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, die SV, das Amt für Bildung sowie der Schuldezernent bilden ein Gremium, das eine Auswahl trifft; diese wird dem Ortsbeirat Lamboy/Tümpelgarten vorgestellt, der einen Namen auswählt; die endgültige Entscheidung trifft dann die Stadtverordnetenversammlung. Rosemarie Thiel, Stadtverordnete und Ortsvorsteherin Lamboy/Tümpelgarten, betont, dass mit der Namensänderung die Weiterentwicklung zu einer neuen Schule sichtbar werde. Wir danken Bürgermeister Dr. Bieri für sein starkes Bekenntnis zur Bildungsstadt Hanau.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd-hanau.de/2026/02/25/spd-fraktion-hanau-befuerwortet-suche-nach-passendem-namen-fuer-das-schulzentrums-hessen-homburg-das-paedagogische-profil-der-schule-muss-sichtbar-werden/