Der Magistrat der Stadt Hanau hat die Fortführung der Dienstleistungsvereinbarung mit dem Kirchenkreis Hanau der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck als Träger des Diakonischen Werks für das Jahr 2026 beschlossen. Dafür stellt die Stadt ein Budget von bis zu 210.325,72 Euro zur Verfügung, das Personal- und Sachkosten des Trägers umfasst und vorbehaltlich der Genehmigung des städtischen Haushalts im Teilhaushalt Kinder-, Jugend- und Familienhilfe eingeplant ist. Seit 1987 fördert die Stadt die Beratungsstellen des Diakonischen Werks vor Ort, darunter Jugend- und Drogenberatung, Suchtberatung für Erwachsene sowie Erziehungs- und Lebensberatung in der Psychologischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen; die Angebote stehen allen Bevölkerungsgruppen offen, unabhängig von Werte- und Glaubensorientierung, und die Inanspruchnahme ist unentgeltlich. Die Dienstleistungsvereinbarung dient der Fortführung der bisherigen Leistungen; die Mittel erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent, um gestiegene Personal- und Sachkosten teilweise auszugleichen. Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri betont die jahrelange Verlässlichkeit des Diakonischen Werks als Partner der Stadt und die Bedeutung einer niedrigschwelligen, qualitätsgesicherten Beratungsarbeit im Rahmen der kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.
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