Die Stadt Hanau setzt erstmals das Oberflächen- und Korrosionsschutzsystem Protectosil von Evonik auf Betonflächen der neuen Hauptbahnhofbrücke ein. Den Zuschlag erhielt Evonik über Generalunternehmer Leonhard Weiss. Stadträtin Isabelle Hemsley spricht von einem schönen Erfolg, weil in die Langlebigkeit der städtischen Infrastruktur investiert werde; Evonik-Haus Oberhaus betont die langjährigen industriellen Wurzeln und das gemeinsame Innovationsdenken und freut sich, Protectosil erstmals vor Ort in einem bedeutenden Projekt anzuwenden und lokale Wertschöpfung zu stärken.
Die Brücke ist das größte Infrastrukturprojekt der Stadt seit Jahrzehnten. Die Gesamtkosten betragen 56 Millionen Euro, getragen von Stadt Hanau und Deutsche Bahn je zur Hälfte, rund 18 Millionen Euro Förderung kommen vom Land Hessen. Die Freigabe für den Verkehr ist noch in diesem Jahr vorgesehen. Die Betonflächen der Brückenkappen werden mit Protectosil CIT behandelt; der tiefenwirksame Korrosionsschutz schützt die Stahlarmierung und kann die Lebensdauer von Brückenbauwerken um Jahrzehnte verlängern. Parallel kommt auf Sichtflächen ein permanentes Anti-Graffiti-System Protectosil ANTIGRAFFITI zum Einsatz. Experten betonen, dass vorbeugende Schutzmaßnahmen Wartungs- und Instandhaltungskosten deutlich senken und so auch Klimaschutz unterstützen. Hemsley ergänzt, dass jeder heute investierte Euro in nachhaltigen Schutz künftig erhebliche Kosten spart.
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