Kita Hanau denkt nach: Brücken zwischen Jung und Alt 🤝👶👵

Rund 500 pädagogische Fachkräfte aus städtischen Kitas, Kitas freier Träger, Einrichtungen aus der Region sowie Studierende und Auszubildende nutzten die Veranstaltungsreihe Kita Hanau denkt nach…, um sich über gelingende Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen in der Kindertagesbetreuung zu informieren. Der Abend im Congress Park Hanau wurde von Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri sowie Astrid Weiermann, der Leiterin des Eigenbetriebs Hanau Kindertagesbetreuung, eröffnet; der Referent verspätete sich wegen Staus, sodass sich das Publikum im Empfangsfoyer Zeit nahm, Erfahrungen auszutauschen. Besonders deutlich zeigte sich das Interesse an langjähriger Berufserfahrung: Viele jüngere Fachkräfte meldeten sich ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit mehr als 20 Jahren Tätigkeit in den Kitas, was mit Applaus bedacht wurde. Die Veranstaltung gehört zur Reihe, die bewusst Raum für Reflexion und fachlichen Austausch jenseits des Kita-Alltags schaffen will, und wird vom positiven Echo der Teilnehmenden getragen.

Den fachlichen Impuls gab der Generationenforscher Dr. Rüdiger Maas, der Veränderungen im Zusammenleben der Generationen, die Rolle digitaler Medien und die Bedeutung, Brücken zwischen Jung und Alt in der Kita zu bauen, thematisierte. Er räumte Vorurteile gegenüber jüngeren Generationen aus und betonte, dass der Wandel gesellschaftlicher Orientierungspunkte auch in der pädagogischen Praxis ernst genommen werden muss. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Networking; Feedbackkarten ermöglichten eine Rückmeldung. Für den Eigenbetrieb ist die enorme Resonanz ein klares Signal, die Reihe fortzusetzen, um die Qualität der pädagogischen Arbeit durch Austausch und neue Impulse weiter zu stärken. Hintergrund: Der 2005 gegründete EB Hanau Kindertagesbetreuung umfasst heute 30 städtische Kitas mit rund 700 Mitarbeitenden, 90 Tagespflegepersonen und 28 Einrichtungen in freier Trägerschaft, mit kontinuierlichem Ausbau der Betreuungsplätze bis 2030.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1212695