Hanau hat im Juni dieses Jahres beim hessischen Städtebauförderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ einen Antrag für das Areal rund um den Hauptbahnhof gestellt und ist jetzt aufgenommen worden. Ziel der Aufnahme ist eine nachhaltige Entwicklung des Geländeensembles mit Fokus auf Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Klimaanpassung. Aus 58 Bewerbungen wurden 21 Neuaufnahmen bekannt gegeben, was die Wirksamkeit des Programms bestätigt und den fortbestehenden Förderbedarf von Kommunen unterstreicht; Oberbürgermeister Claus Kaminsky nannte die Entscheidung eine gute Nachricht. Das Fördergebiet umfasst rund 30 Hektar nordöstlich des Hauptbahnhofs, mit Erweiterungen um Bereiche wie Willy-Brandt-Straße, Dettinger Straße und Christuskirche; die finale Abgrenzung wird im Rahmen des ISEK festgelegt. Geplant ist eine gemischt genutzte, urbane Quartiersentwicklung mit Neugestaltung, Begrünung und Aufwertung des öffentlichen Raums, guter Anbindung an die Rhein-M Main-Region sowie Potenzialen für Wohnungen und Gewerbe, wodurch der Bereich zu einem zentralen Mobilitätsknoten mit klimafreundlicher Infrastruktur werden soll. „Ein attraktiver Bahnhofsvorplatz, grüne Freiräume, sichere Radverbindungen, ein modernes ‚Haus rund um das Erwerbsleben‘ – all das sind Bausteine für ein lebendiges Stadtquartier, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt“, äußerte Kaminsky. Die Stadt rechnet mit rund 18 Millionen Euro förderfähigen Ausgaben über ungefähr 15 Jahre. Hintergrund ist das Programm, das Kommunen beim Strukturwandel, der Demografie, Klimaschutz und Klimaanpassung unterstützt; das Klima-Pionier-Quartier Hanau gehört dazu, ist aber bereits ausgefördert, während die Transformation des Hauptbahnhofquartiers eine erneute Aufnahme in das WNE-Programm bedeutet.
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