Die Stadt Hanau treibt den Neubau eines zentralen Jugendzentrums in Kesselstadt voran, das das bisherige JUZ k-town an der Helmholtzstraße ablösen soll. Geplant ist ein Standort in Dresdener Straße 22, nachdem die neue Kindertagesstätte am Hochgericht fertiggestellt ist; die Inbetriebnahme des neuen JUZ soll 2028 erfolgen, der Umbau nach der Kita-Fertigstellung 2027 beginnt. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri betont, dass Jugendliche von Anfang an beteiligt seien – ein starkes Signal gelebter kommunaler Demokratie. Das JUZ umfasst einen Box-Gym und wird auf Grundlage eines Erbpachtvertrags mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth Kesselstadt für 35 Jahre gebaut, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere 35 Jahre. Die Finanzierung beläuft sich aktuell auf rund 1,5 Millionen Euro, Kosten werden nach Plan festgelegt. Bereits 2022 hatten rund 300 Kinder und Jugendliche an der Standortsuche teilgenommen; mehr als 80 Prozent favorisierten das Areal an der Dresdener Straße. Kriterien waren Lage, Größe, Grünflächen und der Abstand zum Tatort des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020. Der Übergangsbetrieb des bestehenden JUZ k-town bleibt bis zur Fertigstellung des Neubaus gesichert, während das Box-Gym weiterläuft. Bund und Länder fördern Kita und JUZ im Rahmen des Städtebauförderprogramms Sozialer Zusammenhalt. Bieri fügte hinzu, dass das neue JUZ ein Ort werde, an dem junge Menschen sich entfalten, ausprobieren und zusammenhalten können – mitten in ihrem Stadtteil. Pressekontakt: Florian Bauer, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
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