Der Magistrat der Stadt Hanau hat dem Verstetigungskonzept für den Stadtteilladen Südlicht zugestimmt und damit die Fortführung der erfolgreichen Quartiersarbeit in der südlichen Innenstadt gesichert. Nach dem Ende des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ 2024, das von Bund und Land über mehr als zwei Jahrzehnte rund 11,27 Millionen Euro in die Entwicklung des Quartiers investierte, soll der Laden nun als zentraler Anlaufpunkt erhalten bleiben, von dem aus vorhandene Angebote weiterentwickelt und neue Projekte aufgebaut werden. Das Konzept sieht die Anmietung des Ladenlokals, die Personalstelle der Gemeinwesenarbeit, die Verwaltung der Quartiersküche sowie die lokale Netzwerkarbeit für die nächsten drei Jahre vor; der Eigenanteil der Stadt beträgt rund 85.000 Euro, abzüglich der Fördersumme aus dem Programm Gemeinwesenarbeit. Die Gemeinwesenarbeit soll den Austausch zwischen den Bevölkerungsgruppen fördern, unter anderem mit interkultureller Kochgruppe, Nähgruppe und Tauschmärkten; seit Ende 2023 nutzt die Volkshochschule Hanau den Laden zudem als Schulungsort im BIWAQ-Programm, Schwerpunkt Gastronomie und Hauswirtschaft. Umsetzungspartner ist die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V. (GfW); der Stadtteilladen soll auch künftig Dreh- und Angelpunkt vielfältiger Angebote bleiben, um den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu stärken.
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