Beamte der Bundespolizei Frankfurt/Main haben am Mittwochabend einen international agierenden mutmaßlichen Seriendieb im Frankfurter Hauptbahnhof festgenommen. Der 39-jährige Tatverdächtige nutzte mehr als 20 Aliasidentitäten und trat europaweit auf; er war mit einem Haftbefehl aus Österreich gesucht und gilt als professioneller Taschen- und Gepäckdieb. Ein zertifizierter Super Recogniser identifizierte ihn auf dem Bahnsteig 8/9 als Tatverdächtigen zweier Diebstähle am 17. und 18. September 2025 in Hanau und Frankfurt, bei denen der Schaden rund 130.000 Euro betrug. Eine Reisende wies die Beamten zusätzlich darauf hin, dass der Mann nervös wirkte und mehrfach das Wort „Polizei“ am Telefon geäußert habe; er wurde im oberen Waggon des ersten Wagens festgenommen. Gegen ihn wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main am Folgetag der Haftrichter vorgeführt. Bereits im September hatten Ermittlungen der Bundespolizei Frankfurt unter Einbindung europäischer Behörden zwei weitere Tatverdächtige identifiziert; daraufhin konnten Berliner Beamte dem Trio eine Woche später drei weitere Diebstähle mit Schaden von rund 20.000 Euro im Bahnhof Berlin-Spandau zuordnen. Der Festgenommene gilt als Haupttäter und als Teil einer professionell organisierten, europaweit agierenden Täterstruktur. Neben dieser Meldung berichten weitere Beiträge von einem Streit am 26. Oktober am Bahnhof Frankfurt-Nied, von einem umgestürzten Baum, der den Bahnverkehr zwischen Hofheim und Lorsbach beeinträchtigte, sowie von einer gewaltigen Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fußballfans in einer S-Bahn der Linie S8 am Haltepunkt Frankfurt-Niederrad nach einem Europa-League-Spiel Mainz 05 vs. Zrinjski Mostar.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/63987/6158541