Hanau bewirbt Förderprogramm für Herbert-Dröse-Stadion 🏟️💶

Die Stadt Hanau will das Herbert-Dröse-Stadion fit für die Zukunft machen und bewirbt sich dafür um das Bund-Landes-Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“.

Der Bund unterstützt passende Projekte mit bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (maximal 8 Millionen Euro); die Antragstellung erfordert eine Projektskizze samt Beschluss der Stadtverordnetenversammlung und muss bis zum 15. Januar 2026 eingereicht werden. Die aktuelle Skizze sieht ein Sanierungsvolumen von bis zu 4 Millionen Euro vor und prüft unter anderem eine Umrüstung des Trainingsplatzes auf Kunstrasen, eine LED-Flutlichtanlage auf dem Hauptfeld sowie die Modernisierung der Leichtathletikbahn. Die Umsetzung soll der Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) übernehmen. Nach Abschluss weiterer Planungsphasen wird erneut eine detaillierte Planung mit Kostenaufschlüsselung vorgelegt; erst bei positiver Bundesentscheidung wird der konkrete Zuwendungsantrag gestellt.

Bereits mit der Fortschreibung des Sportentwicklungsplans hatte die Stadt die Modernisierung von Sportstätten als zukunftsorientierten Standortfaktor verankert, mit Fokus auf barrierefreie Infrastruktur und mehr Kunstrasenplätze, um Trainingskapazitäten zu erhöhen. Die laufende Grundsanierung der Anlage An der Lindenau soll bis Juni 2026 abgeschlossen sein. Das Herbert-Dröse-Stadion spiele bereits heute eine zentrale Rolle in Hanaus Sportlandschaft – als Spielstätte, Veranstaltungsort und Begegnungsort –, und Bürgermeister Maximilian Bieri betont: Es sei „ein bedeutender Ort der Begegnung, gesellschaftlichen Teilhabe und Integration“ und solle Hanau überregional stärken.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1204598