SPD Hanau: Positive Zwischenbilanz zum Sozialforum 🚀👍

Die SPD-Fraktion Hanau zieht nach dem Start des neuen Sozialforums in der Willy-Brandt-Straße 23 eine positive Zwischenbilanz. Aus Sicht der SPD bestätigt sich damit ein zentrales politisches Versprechen der Kreisfreiheit: Soziale Leistungen und Arbeitsmarktpolitik können vor Ort passgenauer organisiert werden – näher an den individuellen Bedarfen in Hanau. Zugleich macht die Startphase deutlich, dass mit der Kreisfreiheit auch erhebliche Bearbeitungsrückstände übernommen wurden, die nun strukturiert und mit ambitionierten Zeitplänen abgearbeitet werden müssen.

„Der Aufbau des neuen Jobcenters Hanau und des Sozialamts ist ein besonderer Ausweis der Leistungsfähigkeit unserer Stadt. Dahinter steht ein Grundsatz, den wir als SPD immer vertreten haben: Dinge, die Menschen betreffen, sollen nach Möglichkeit auch vor Ort und mit kurzen Wegen bearbeitet werden“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Schwarzenberger.

In der ersten Woche nach Eröffnung am 2. Januar zeigte sich im Jobcenter eine sehr hohe Frequenz: In vier Tagen gab es rund 400 Vorsprachen, 285 Anliegen konnten unmittelbar in der Leistungssachbearbeitung bearbeitet werden. Auch das Sozialamt verzeichnete bis zum 7. Januar zahlreiche Kontakte in Beratung, Telefonie und persönlicher Vorsprache. Die SPD-Fraktion sieht darin ein starkes Signal, dass die neue zentrale Anlaufstelle schnell im Alltag angekommen ist.

„Ein Projekt dieser Größenordnung – mit neuen Strukturen, neuen Teams, neuen Abläufen – ist historisch und in dieser Form deutschlandweit außergewöhnlich. Hier konnte niemand einen Ordner aus dem Schrank ziehen und nachlesen, wie man das ‘wie beim letzten Mal’ macht. Umso größer ist unser Respekt für alle, die diesen Start möglich gemacht haben“, so Schwarzenberger. „Unser ausdrücklicher Dank gilt Bürgermeister und Sozialdezernent Dr. Maximilian Bieri, den Leitungen im Jobcenter und im Sozialamt sowie den vielen Mitarbeitenden, die in kurzer Zeit sehr viel auf die Beine gestellt haben.“

Die SPD-Fraktion betont zugleich, dass mit der Kreisfreiheit auch erhebliche Rückstände übernommen wurden. Im Jobcenter seien Rückstände in Form von Poststücken und unbearbeiteten Anträgen übergeben worden; im Sozialamt stünden offene Poststücke und noch nicht entschiedene Neuanträge aus verschiedenen Leistungsbereichen an. Diese Rückstände brächten naturgemäß Unwägbarkeiten mit sich, doch habe die Stadt dies offen kommuniziert und zugleich klare Planungen vorgelegt, heißt es weiter.

Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich das Ziel, die übernommenen Rückstände innerhalb der ersten sechs Monate sowohl im Jobcenter als auch im Sozialamt vollständig aufzuarbeiten. Ebenso wichtig sei der Anspruch, mit Arbeitsuchenden zeitnah persönliche Gespräche zu führen und Abläufe zu verbessern – etwa durch das Werben für Terminvereinbarungen, um Wartezeiten zu reduzieren.

„Kreisfreiheit wird sich auszahlen – ganz konkret auch für Menschen, die Unterstützung brauchen, und für alle, die wieder in Arbeit kommen wollen“, erklärt Schwarzenberger. „Dazu gehört auch, die Jugendberufsagentur voranzubringen, damit junge Menschen Orientierung, Beratung und Perspektiven erhalten, und den Arbeitgeberservice zu stärken, um Unternehmen in Hanau besser zu erreichen und freie Stellen schneller zu besetzen. Das ist aktive Arbeitsmarktpolitik: nicht verwalten, sondern begleiten, qualifizieren und vermitteln – hier in Hanau, mit kurzen Wegen und klarer Verantwortung.“ Eine Politik, so die SPD, beginnt im Miteinander, das Sicherheit, Teilhabe und Chancen eröffnet.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd-hanau.de/2026/01/14/spd-fraktion-guter-start-im-sozialforum-kreisfreiheit-wird-sich-auszahlen/