Hanau erhöht Bußgelder gegen Abfall, Hundekot und Taubenfütterung 💥🚨

Hanau erhöht ab dem 1. Februar die Regelbußgelder bei Verstößen gegen Abfallsatzung und Gefahrenabwehrverordnung. Ziel der Anpassung ist eine deutliche Abschreckung gegen weggeworfene Zigarettenkippen und Kaugummis, das Nichtentfernen von Hundekot, illegale Müllablagerungen sowie das Füttern von Tauben, Wasservögeln und Fischen. Die Beträge steigen teils deutlich, teilweise um mehr als 230 Prozent: Hundekot im öffentlichen Raum wird mit 400 Euro geahndet (bisher 120 Euro), auf Spielplätzen oder ähnlichen sensiblen Flächen sind 600 Euro vorgesehen (bisher 200 Euro). Weggeworfene Zigaretten oder Kaugummis kosten künftig 120 Euro (statt 75). Das Füttern von Tauben, Wasservögeln oder Fischen wird mit 200 Euro belegt (bisher 75). Die rechtliche Sprengkraft der Gefahrenabwehrverordnung lässt unter Umständen Sanktionen bis zu 5.000 Euro zu. Begleitet wird die Erhöhung von verstärkten Kontrollen der Stadtpolizei, uniformiert wie auch zivil. Die Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley betont, dass es klare Richtwerte seien und jeder Fall individuell geprüft werde; saubere öffentliche Räume seien kein Selbstläufer, aber wichtig für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Kosten für Verstöße schlagen sich auch in der Stadtkasse nieder: 2024 sammelte der HIS rund 180 Tonnen illegal abgeladenen Abfall, und allein das Entfernen von Zigarettenkippen auf dem Freiheitsplatz kostet die Stadt jährlich rund 10.000 Euro. Mit den höheren Bußgeldern solle sichtbar gemacht werden, dass Verschmutzung dem Allgemeinwohl schade und künftig mit spürbaren Folgen geahndet werde.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1207773