Der Kunsthistoriker Herbert Beck, 1941 in Hanau geboren, ist am vergangenen Montag in Hamburg im Alter von 84 Jahren gestorben. Beck war über viele Jahre Direktor des Frankfurter Städel Museums und zuvor des Liebieghauses, begann seine Karriere 1969 im Liebiehaus, wurde 1981 dessen Direktor und 1994 Direktor des Städel Museums; er lehrte zudem an den Universitäten Frankfurt, Tübingen, Jena und Marburg. Von 2008 bis 2012 leitete er den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der die kulturelle Attraktivität der Region stärken soll. Beck pflegte enge Verbindungen zu seiner Geburtsstadt Hanau; zusammen mit seiner 2015 verstorbenen Frau Karoline Beck-Krämer, Protokollchefin der Stadt Frankfurt, besuchte er oft Hanau und zeigte großes Interesse an der Entwicklung des Kulturstandortes. Oberbürgermeister Kaminsky würdigt sein Engagement für die kulturelle Entwicklung der Region und spricht den Angehörigen sein Beileid aus. In Hanau-Großauheim läuft derzeit eine umfassende Sonderausstellung zum Bildhauer August Gaul.
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