Hanau und Main-Kinzig-Kreis verlängern Schulkooperation über 2028 hinaus 🏫🤝📚

Hanau und der Main-Kinzig-Kreis wollen die bewährte Schulkooperation über das Jahr 2028 hinaus fortführen und bereits 2026 über eine Verlängerung verhandeln, um Planungssicherheit für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Schulen zu schaffen. Die derzeitige Vereinbarung zur gegenseitigen Aufnahme von Schülerinnen und Schülern läuft bis Sommer 2028; Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Landrat Thorsten Stolz sehen darin einen wichtigen Baustein und wollen die Option einer Verlängerung nutzen. Die Bildung regionenübergreifend zu denken, ist ihnen wichtig: Auch künftig werden Kreisschüler in Hanau und Hanauer Schülerinnen und Schüler im Kreis aufgenommen, etwa an der Heinrich-Böll-Schule oder dem Lichtenberg-Oberstufengymnasium. Pro Schuljahr pendeln durchschnittlich rund 2.375 Schülerinnen und Schüler aus dem Main-Kinzig-Kreis zu den Gymnasien in Hanau bzw. zum Gymnasialzweig der Otto-Hahn-Schule, während über 370 Hanauer Schülerinnen und Schüler die Heinrich-Böll-Schule besuchen. Drei Säulen sollen den Ausbau des Gymnasialangebots tragen: der Aufbau einer Oberstufe an der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau, der Ausbau des Albert-Einstein-Gymnasiums in Maintal sowie die Fortsetzung der Schulkooperation mit der Stadt Hanau. Gleichzeitig wird in Hanau die Weiterentwicklung des Schulzentrums Hessen-Homburg zur Kooperativen Gesamtschule (KGS) mit neun Jahrgangszügen und gymnasialer Oberstufe vorangetrieben; die Lindenauschule wird zur Integrierten Gesamtschule mit acht Jahrgangszügen in der Mittelstufe ausgebaut. Bieri und Stolz betonen, dass Bildung über Verwaltungsgrenzen hinweg gedacht werden müsse, um Wahlfreiheit und Stabilität für die junge Generation im Westkreis zu sichern.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1210399