70 Jahre Karl Rehbein: Hanau gedenkt demokratischem Wiederaufbau 🕯️🏛️

Anlässlich des 70. Todestages von Karl Rehbein besuchten am Dienstag Oberbürgermeister Claus Kaminsky, die Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, der Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen Martin Hoppe, der Stadtverordnete Oliver Rehbein – Ur-Enkel von Karl Rehbein – sowie Rehbeins Enkelin Brigitte Bös dessen Ehrengrabstätte auf dem Hanauer Hauptfriedhof. Im Namen der Stadt legten sie ein Gesteck nieder und erinnerten an das Wirken des ersten nach der NS-Diktatur wieder frei gewählten Oberbürgermeisters der Stadt. Rehbein prägte als Oberbürgermeister von 1946 bis zu seinem Tod 1956 maßgeblich den Wiederaufbau der nach dem Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt und setzte sich für den demokratischen Neuanfang in Hanau ein. Sein Sohn Willi Rehbein war Bürgermeister, dessen Enkel Oliver Rehbein sitzt heute in der Stadtverordnetenversammlung. Die Ehrengrabstätte erinnert bis heute an den langjährigen Kommunalpolitiker, der als überzeugter Demokrat trotz Verfolgung und Haft während der nationalsozialistischen Diktatur an seinen politischen Überzeugungen festhielt und sich nach 1945 in besonderer Weise für den Wiederaufbau und die Entwicklung Hanaus engagierte.

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