Hanau stärkt Standort durch 600 Mio Euro Forschung 🔬🏭

Forschung und Entwicklung spielen am Wirtschaftsstandort Hanau eine zentrale Rolle. Eine Umfrage der Hanauer Wirtschaftsförderung unter rund 40 Unternehmen aus dem Stadtgebiet ergab, dass 14 Unternehmen detaillierte Angaben zu ihren Forschungsaktivitäten machten. Zusammen beschäftigen diese Unternehmen rund 1.600 Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung; für das Jahr 2025 hatten sie Budgets in Höhe von insgesamt rund 600 Millionen Euro vorgesehen. Oberbürgermeister Claus Kaminsky bezeichnete diese Zahlen als Beleg für die Standortstärke: „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie viel Forschung und Entwicklung hier vor Ort stattfindet. Hanau ist ein Standort, an dem Unternehmen nicht nur produzieren, sondern auch an den Technologien von morgen arbeiten.“ Die Bandbreite der Forschungsfelder reichte von hochreinen Materialien und Spezialchemie über Batterietechnologien und Recyclingverfahren bis zu Simulation, digitalem Zwilling, Wasserstofftechnologie und Anwendungen in der Medizintechnik. Die Unternehmen arbeiten mit nationalen und internationalen Forschungspartnern zusammen, darunter Universitäten, außeruniversitären Einrichtungen sowie industrielle Projektpartner. Kaminsky betonte die besondere Rolle Hanaus als Technologie- und Materialstandort: Viele Zukunftstechnologien hingen von hochspezialisierten Materialien ab; Hanau verfüge hier seit Jahrzehnten über Kompetenzen in Spezialchemie, Edelmetallen und Recyclingtechnologien. Die Wirtschaftsförderung sieht darin Vorteile wie hochqualifizierte Arbeitsplätze, internationale Kooperationen und die direkte Entstehung neuer Technologien am Standort. Das Ziel sei, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, damit Unternehmen auch künftig investieren, forschen und Arbeitsplätze sichern. Die Hanauer Wirtschaftsförderung GmbH bewertet die Ergebnisse als wichtiges Signal für die Zukunft des Standorts und will Rahmenbedingungen für Forschung, Innovation und Zusammenarbeit weiter stärken.

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