Die FDP Hanau und ihr Oberbürgermeisterkandidat Henrik Statz unterstützen die Forderungen des Stadtschülerrats Hanau, die von der schwarz-roten Landesregierung geplanten Kürzungen im Bildungsbereich zurückzunehmen, und begrüßen ausdrücklich, dass sich Schülerinnen und Schüler selbstbewusst in die bildungspolitische Debatte einbringen. Statz sagte, dass es die Politik hören müsse, wenn Schülerinnen und Schüler gegen Bildungsabbau auf die Straße gingen, und betonte: Die Sorgen des Stadtschülerrats sind absolut berechtigt; Wer Bildung kürzt, kürzt Zukunft. Die FDP kritisiert insbesondere die geplanten Einschnitte bei der sozialindizierten Lehrkräftezuweisung und die Stellenkürzungen an Schulen, die Schulen in sozial herausfordernden Lagen treffen würden; Moritz Promny, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, warnte, Haushaltskonsolidierung dürfe nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler erfolgen, und bezeichnete das Vorgehen als unwürdiges Schauspiel der schwarz-roten Koalition. Statz ergänzte, es sei politisch kurzsichtig und sozial ungerecht, dort zu sparen, wo Schulen mit Armutsgefährdung, hohem Integrationsbedarf und besonderem Förderauftrag arbeiten, denn solche Schulen brauchen mehr Unterstützung, nicht weniger; rund 300 geplante Kürzungen würden gezielt deren Situation verschärfen, während die sozialindizierte Lehrkräftezuweisung ein zentrales Instrument bleibe, um Bildungschancen unabhängig von Herkunft zu sichern. Der Sozialindex stehe für das Aufstiegsversprechen des Bildungssystems: Herkunft dürfe nicht über Zukunft entscheiden; die FDP fordert daher die sofortige Rücknahme der Kürzungen, die dauerhafte Sicherung der rund 650 sozialindizierten Lehrkräftestellen und eine gezielte Stärkung der betroffenen Schulen. Die Landesregierung müsse ihre Pläne korrigieren – für Schulen, Lehrkräfte und die junge Generation.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://fdp-hanau.de/meldung/oberbuergermeisterkandidat-henrik-statz-unterstuetzt-forderungen-des-hanauer-stadtschuelerrats/