Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr hat beim Werkstatt-Talk der FDP Hanau in der Werkstatt der Herbert Kämmerer & Söhne GmbH einen wirtschaftspolitischen Impuls gesetzt. Gemeinsam mit dem Hanauer Oberbürgermeisterkandidaten Henrik Statz und dem Gastgeber Gabriel Kämmerer diskutierten Unternehmerinnen und Unternehmer über Bürokratieabbau, Investitionen, Arbeitsmarktpolitik und die Standortentwicklung in Hanau. Dürr betonte, dass Deutschland sich durch überbordende Bürokratie, hohe Energiepreise und mangelnde Planungssicherheit ausbremst; Verordnungen der vergangenen zehn Jahre sollten kritisch geprüft und unnötige Regelungen zurückgenommen werden, Investitionen müsse die Privatwirtschaft tragen, der Staat dürfe nicht vorschreiben, in welche Technologien investiert werde, und die Arbeitsmarktpolitik müsse so reformiert werden, dass jeder mit gültigem Arbeitsvertrag legal bleiben dürfe, ohne Sozialleistungen zu beziehen. Statz hob hervor, dass Wachstum vor Ort entstehe und Hanau durch schnelle Verfahren, verlässliche Ansprechpartner sowie eine pragmatische Standortentwicklung gestärkt werden könne, warnt aber vor hohen Energie- und Bürokratiekosten, die Mittelstand und Handwerk belasten; er plädiert für pragmatische Schulterschlüsse und rechtliche Spielräume, damit Unternehmen hier investieren können. Kämmerer, Gastgeber und mittelständischer Unternehmer, betonte die Bedeutung von Ausbildung und Fachkräften, klagte bürokratische Hürden bei der Integration ausländischer Arbeitskräfte an und forderte konkrete Erleichterungen, darunter Garantien, dass Arbeitnehmer keinen Transfereinkommen bedürften, um rasch in den Arbeitsmarkt einzusteigen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://fdp-hanau.de/meldung/fdp-hanau-ladt-zum-werkstatt-talk-mit-fdp-bundesvorsitzenden-christian-duerr/