Die FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Wiebke Knell und der Hanauer FDP-Oberbürgermeisterkandidat Henrik Statz haben die Firmengruppe MTV Förster in Hanau besucht, um darüber zu sprechen, wie mittelständische Unternehmen den Mobilitätswandel mitgestalten können und welche politischen Rahmenbedingungen dafür nötig sind. MTV Förster betreibt bundesweit 48 Tankstellen- und Elektro-Ladestandorte; am Firmensitz in Hanau stehen 14 Schnellladestationen bereit, darunter sechs Ultra-Schnelllader mit bis zu 400 kW. Geschäftsführer Lars Ebert betonte, dass solche Investitionen nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen möglich seien, da überhöhte Netzentgelte und langwierige Genehmigungsverfahren den Ausbau der Ladeinfrastruktur bremsen würden. Knell erklärte: „Der Mittelstand ist der Motor des Mobilitätswandels. Dafür braucht es Planungssicherheit, weniger Bürokratie und faire Energiepreise.“ Elektromobilität dürfe nicht durch politische Fehlanreize ausgebremst werden; die FDP setze auf Technologieoffenheit – von Elektro über Wasserstoff bis zu synthetischen Kraftstoffen. Statz hob die Bedeutung moderner Mobilitätslösungen für Hanau hervor und kündigte an, sich für eine Modellstadt mit konsequenter Unterstützung solcher Projekte einzusetzen, insbesondere bei Investitionen in Schnelllade-Infrastruktur und alternative Kraftstoffe. Abschließend waren sich beide einig, dass Mobilitätswandel nur im Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft gelingen könne – mit kontinuierlichen Investitionen und verlässlichen politischen Rahmenbedingungen in Hanau, Hessen und darüber hinaus.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://fdp-hanau.de/meldung/mobilitaet-der-zukunft-braucht-faire-rahmenbedingungen-mtv-foerster-wiebke-knell-henrik-statz/