Seit 2021 verwandeln sich die Hanauer Friedhöfe – allen voran der Hauptfriedhof – regelmäßig in Orte für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Die Reihe „Kultur auf den Hanauer Friedhöfen“ startet in diesem Jahr am Freitag, 27. März, um 19 Uhr mit dem Konzert der Band Midwood Train, die eine musikalische Reise durch Irland und Schottland mit Balladen und Pub-Songs bietet. Ab Freitag, 8. Mai, ist in der Trauerhalle Steinheim Süd eine Ausstellung von Jaques Oerter zu sehen; die Vernissage beginnt um 19 Uhr. Am Sonntag, 31. Mai, um 11 Uhr liest HR-Moderator Tim Frühling in der Trauerhalle des Hanauer Hauptfriedhofs aus seinem Krimi „Totgegrillt“. Den Saisonabschluss bildet am Sonntag, 20. September, um 11 Uhr ein Konzert des Quartetts Bohème, bei dem Kammermusik auf Gipsy-Swing, Jazz und Klezmer trifft und Klassiker wie „Die vier Jahreszeiten“ oder „Carmen“ neu interpretiert werden. Unsere Friedhöfe seien längst etablierte öffentliche Räume für Kunst und Kultur, sagt Stadträtin Isabelle Hemsley; sie dienten als Rückzugsorte und Parkanlagen und eröffnen neue Perspektiven, stets respektvoll und im angemessenen Rahmen. Die Veranstaltungen finden auch bei schlechtem Wetter vor der Trauerhalle auf dem Hanauer Hauptfriedhof (Birkenhainer Straße 2) statt; der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisiert wird die Reihe vom städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS).
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/meldung.aspx?ID=1208632