Hanau nimmt ab dem 21. März am bundesweiten Entsiegelungs-Wettbewerb „abpflastern“ teil. Unter Federführung des Amtes für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sollen dabei versiegelte Flächen aufgebrochen und durch Grünflächen ersetzt werden, um Hitze-Inseln zu reduzieren, Regenwasser besser versickern zu lassen und neue Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Tiere zu schaffen. Die Maßnahme soll die Aufenthaltsqualität in der Stadt erhöhen und die Stadt klimaanpassend weiterentwickeln, wobei sich bereits Vorhaben rund um das Haus für Demokratie und Vielfalt am Kanaltorplatz in der Innenstadt sowie den Schillerplatz in Klein-Auheim abzeichnen. Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Institutionen können sich beteiligen; jede entsiegelte Fläche – privat oder gewerblich – trägt zur Klimaresilienz bei. Die Förderung umfasst Dach- und Fassadenbegrünungen, Entsiegelungen und Zisternen mit einem Zuschuss von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis maximal 20.000 Euro; die Mittel kommen vom Land Hessen im Rahmen des Klimaplan Hessen. Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service unterstützt zusätzlich mit Projekten wie Bürgerwäldchen und Gießpatenschaften das grüne Stadtprojekt. Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181/3000 6069.
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