Der 38. Hanauer Fabulierwettbewerb fand in den Frühen Morgenstunden statt und die besten Geschichten wurden im Lesecafé des Kulturforums von Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck ausgezeichnet; die Nachwuchsautorinnen und -autoren trugen ihre Arbeiten dort vor. Die Jury bearbeitete insgesamt 48 Texte von Schülerinnen und Schülern aus 15 Hanauer Schulen, eine Steigerung zum Vorjahr, als es 41 Geschichten aus elf Schulen waren. Teilnahmeberechtigt waren ausschließlich Hanauer Schulen; die Geschichten durften bis zu fünf handschriftliche Seiten oder zwei maschinenschriftliche Seiten umfassen und Formen wie Gedicht, Märchen, Abenteuer oder Satire frei wählen. Zwei Vorgaben gab es: der Text musste einen Bezug zu Hanau haben und durfte nicht von Künstlicher Intelligenz verfasst oder bearbeitet sein. Die Siegerinnen und Sieger wurden vor rund 80 Gästen geehrt; die Preise stammen von der Stiftung „Fabulierwettbewerb der Stadt Hanau“ und reichen von 75 Euro für den ersten Platz bis 30 Euro für den dritten Platz. Begleitet wurde die Veranstaltung durch das Schülerinnen-Gitarrenensemble „Saitentänzer“ und Susanne Buschbeck vom Kulturforum, die die Organisation betreute. Die Siegergeschichten handeln von einem Goldzahn auf Reisen durchs Hanauer Stadtleben, einer nächtlichen Eulen-Abenteuerfahrt durch die Stadt, Bert dem Wolf auf Abenteuern außerhalb seines Geheges und dem Erwecken der Statuen am Hanauer Märchenpfad; die Autorinnen und Autoren betonen damit, wie alltägliche Dinge plötzlich zu wunderbaren Geschichten werden. Beate Funck würdigte am Schluss das große Engagement der jungen Autorinnen und Autoren, die das Publikum mit viel Elan begeistert hätten. Pressekontakt: Thomas Nawrath, 0171 6418342.
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