Ramadan-Dialog in Hanau: Iftar für Vielfalt und Gemeinschaft 🕌🤝🌙

Beim traditionellen Fastenbrechen des Hanauer Ausländerbeirats im Bürgerhaus Wolfgang kamen mehr als 150 Gäste aus Politik, Diplomatie und Stadtgesellschaft zusammen. Die Veranstaltung, koordiniert in Kooperation mit dem Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport, setzte ein deutliches Zeichen für Dialog, Respekt und gelebte Vielfalt.

Ajdin Talic betonte die spirituelle Bedeutung des Fastens als Zeit der Besinnung, Selbstdisziplin und Solidarität mit Bedürftigen und rief dazu auf, sich aktiv an den Kommunalwahlen zu beteiligen. Der Ramadan, der in diesem Jahr vom 19. Februar bis zum 20. März läuft, solle Respekt, Toleranz und Mitgefühl bewusst leben und zu einem guten Miteinander beitragen. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri unterstrich, dass Iftar mehr sei als das Teilen einer Mahlzeit: Es sei Ausdruck von Solidarität, Respekt und gelebter Gemeinschaft, und die Religionsfreiheit bleibe ein tragender Pfeiler der Demokratie.

Stadträtin Isabelle Hemsley hob die besondere Konstellation hervor, dass Ramadan mit der christlichen Fastenzeit zusammenfalle und damit die Ergänzung religiöser Traditionen in Hanau zeige. Integrationsstaatssekretärin Katrin Hechler übergab zudem den Bescheid über 600.000 Euro zur Fortführung der WIR-Vielfaltszentren im Rahmen des Landesprogramms „WIR – Vielfalt und Teilhabe“. Imam Mustafa Bozkurt vom islamischen Verein Hanau beschrieb das Fastenbrechen als Zeit des Innehaltens und der Nächstenliebe und leitete das Gebet zum Sonnenuntergang.

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